Presseschau, Mittwoch, 27. August 2014 05:06

Wo Postwachstum überhaupt nicht elitär ist

Auf der Suche nach einer Zukunft jenseits des Wachstums haben zwei Studierende aus Berlin damit begonnen, Orte zu besuchen, die "bereits heute weit weg von Berlin und Brüssel gesellschaftliche Alternativen leben". Ihr erstes Ziel war im Sommer die "Sozialistische Selbsthilfe Mülheim" in Köln. Sie schreiben dazu: 

"Die wohl häufigste Kritik an der Postwachstumsbewegung ist, dass sie elitär und auf dem sozialen Auge blind sei. Wohlstandsmüde Mittelstandskinder würden individuelle Einschränkungen im Konsum fordern und sich um die Probleme und Konflikte der ArbeiterInnen und Ausgegrenzten weltweit nicht scheren. So berechtigt diese Kritik ist – es gibt auch Beispiele dafür, dass eine Postwachstumsgesellschaft von ganz weit unten möglich ist, von dort, wo die sozialen Probleme den Ursprung bilden."

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