Presseschau, Sonntag, 26. Juli 2015 01:50

Große Transformation im Schatten der Medien

Anfang Juni fand in Berlin die Tagung "Große Transformation und ihre Kommunikation – ein Change-Prozess im Schatten der Medien" statt. Die Teilnehmer aus Wissenschaft, Kirchen, Medien und Umweltschutz empfanden den Verlauf der Tagung als sehr befruchtend und inspirierend. 

Beantwortet werden sollte die Frage, warum das Wissen über neue Lösungsmöglichkeiten gegenüber den großen Herausforderungen im "Anthropozän" zwar zunimmt, die Berichterstattung in den Medien im Vergleich dazu eher schwindet. So gibt es Vorschläge von Beratungsgremien der Bundesregierung, aus dem Umwelt- und dem Forschungsministerium und von vielen einflussreichen Forschungsgruppen, wie man die Gefährdungen der biologischen Vielfalt und der Meere, das auf quantitatives Wachstum ausgerichtete Wirtschaften oder schleichende, sich akkumulierende Belastungen von Öksoystemen meistern könnte. Ist die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Medien gestört? Liegt eine Wahrnehmungsverweigerung oder eine Schreibhemmung bei den Journalisten vor? Wie könnten in einer positiven Kooperation und Verstärkung die Medien die Tätigkeit der Transformations-Akteure unterstützen? Welche Modelle für einen "Transformationsjournalismus" oder "Lösungsjournalismus" gibt es bereits?

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