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Heft 4: Anthropozän

Die Veränderungen des Erdsystems durch den Menschen haben ein Ausmaß erreicht, bei dem plötzliche Veränderungen der Umwelt immer häufiger auftreten. Wir leben im "Menschenzeitalter", im Anthropozän.
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Editorial

[mehr...]Das Anthropozän begann mit einer von der Kohle getriebenen großen Transformation, der industriellen Revolution. Jetzt geht es um eine weitere Transformation – zu einer postfossilen nachhaltigen Entwicklung.
Text: Martin Held, Jörg Schindler und Klaus Mertens
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Das Zeitalter des Menschen

[mehr...]Anthropozän ist ein schwieriges Wort, in dem der Mensch und die Geologie stecken. Es geht um beides, vor allem um das kritische Wechselverhältnis zwischen den menschlichen Aktivitäten und der Tragfähigkeit des Planeten Erde.
Text: Michael Müller [mehr...]

Die Ökonomie des Anthropozäns

[mehr...]Wir brauchen eine Ökonomie, die den Auswirkungen auf die natürlichen Lebensgrundlagen Rechnung trägt und die Grenzen ihrer Belastbarkeit einhält. Diese Grenzen muss der Staat setzen – mit einer grundlegenden Neuausrichtung der Finanzpolitik.
Text: Damian Ludewig [mehr...]

"Trägheit und Ignoranz"

[mehr...]Das Anthropozän findet zu wenig Beachtung, findet der Nobelpreisträger Paul Crutzen. Um die grundsätzlich neue Rolle des Menschen in der Natur zu verstehen und anzunehmen, brauchen wir die gegenseitige Öffnung von Natur- und Sozialwissenschaften füreinander.
Interview: Michael Müller [mehr...]

Die späte Rache des Toten Meeres

[mehr...]Das Tote Meer trocknet aus. Das Sterben des Salzsees zwischen Jordanien, der Westbank und Israel ist, wie Wissenschaftler herausgefunden haben, eine menschengemachte ökologische Katastrophe mit verheerenden Folgen für die politisch instabile Region. 
Text: Susanne Götze [mehr...]

Verborgene Erdschichten deuten

[mehr...]Von Los Angeles über Berlin nach Shanghai – mit Installationen, Interviews und Fotografien hinterfragen Künstler die Denkweisen des Anthropozäns. Zwar wird immer mehr Wissen über die Erde angehäuft, doch die fossilen Ressourcen werden trotzdem weiter ausgebeutet.
Text: Sandra Kirchner [mehr...]