Presseschau, Sonntag, 14. September 2014 04:47

Sand wird knapp

Sand ist der meistgebrauchte Rohstoff der Erde. Sand und seine Derivate werden nicht nur zur Herstellung von Glaswaren, Fensterscheiben und natürlich Beton verwendet, sie stecken auch in Zahnpasta und Kreditkarten, in Mobiltelefonen, Computern und anderen Geräten, die unsere hochgradig vernetzten Gesellschaften am Laufen halten. 

In vielen Ländern verursacht der Sandabbau bereits Probleme. Belege dafür hat die in London lebende Umweltexpertin Kiran Pereira zusammengetragen. Oft profitieren nur wenige Einheimische vom Sandabbau, und die Bevölkerung leistet an vielen Orten Widerstand. In Ländern ohne Presse- und Meinungsfreiheit wird er häufig unterdrückt. Vielerorts ist aufgrund der großen Nachfrage eine "Sandmafia" entstanden. Illegale Sandgewinnung hat schon Spannungen zwischen Nachbarländern ausgelöst.

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