Presseschau, Sonntag, 27. Juli 2014 07:11

Gefährlicher Schwund in der Tiefe

Die Grundwasser-Speicher in vielen Regionen leeren sich immer schneller. Schuld ist vor allem die Landwirtschaft, die durchschnittlich neun von zehn Litern verbraucht, zeigt eine neue Studie der Universität Frankfurt am Main. Um Wasser zu sparen, muss die Agrarwirtschaft sich umstellen – und aufpassen, dass sie damit keine neuen Umweltprobleme schafft.

"Schockiert" zeigten sich Wissenschaftler nach der Auswertung von Satellitendaten aus dem Südwesten der USA: Drei Viertel der Wasserverluste im Colorado-Becken durch die 14-jährige Rekord-Dürre stammen aus dem Grundwasservorrat. Mehrere Bundesstaaten leben also auf Pump.

Auch in China drohen ganze Regionen auszutrocknen. Die Führung in Peking plant nun fragwürdige Großprojekte, die die Wasserkrise noch verschärfen werden. 

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