Presseschau, Freitag, 27. Dezember 2019 20:16

"Energiewende heißt auch weniger materieller Konsum"

Noch mehr als in Europa wird in Südamerika darüber nachgedacht, ob "grünes Wachstum" überhaupt möglich ist und wie umweltverträglich die angebliche "grüne Energie" sein kann. Kritisiert wird fast alles, was als erneuerbarer Energieträger infrage kommt: Bioenergie aus Plantagen und Monokulturen, der Bau von Megastaudämmen, der Abbau von Lithium. "Wachstumskritik sollte man nicht erst ab einem bestimmten Einkommensniveau äußern", sagt die chilenische Umweltschützerin und Anthropologin Gabriela Cabaña, die an der London School of Economics über die Energiewende in ihrem Land promoviert. "Es ist eine Kernfrage, wie wir unser Wirtschaftssystem organisieren."

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