Presseschau, Montag, 17. April 2017 23:14

Städte für Menschen

Wie können Städte lebensfreundlicher werden? Um die Diskussion darüber anzuregen, hat das Umweltbundesamt in einer Studie Vorschläge für einen grundlegenden Wandel der Mobilität gemacht. Kernelement der "Stadt für Morgen" ist ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr, ergänzt um gute Fuß- und Radwege.

Ähnlich argumentieren die Sozial- und Stadtforschungs-Institute ISOE, Difu und Steteplanung in einer eigenen Studie für das Land Hessen: Die Landes- und Kommunalpolitik brauche einen Perspektivwechsel von der autogerechten Stadt zur Förderung der Nahmobilität. Zentraler Vorschlag ist ein Landesverkehrsfinanzierungsgesetz für den Übergang.

Die Signale aus der Bundespolitik weisen zurzeit in die entgegengesetzte Richtung. Berlin hatte den Kommunen zusätzliche Millionen für Busse und Bahnen in Aussicht gestellt – daraus wird nun doch nichts. Im Gegenteil sollen die Mittel trotz steigender Fahrgastzahlen in den kommenden Jahren gedeckelt werden.

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