Presseschau, Samstag, 14. März 2015 15:48

Die Freiheit, nicht wachsen zu müssen

Jenseits großer öffentlicher Aufmerksamkeit gibt es tausende Unternehmen, die nicht mehr wachsen und trotzdem nicht zugrunde gehen. Jeder kennt solche Unternehmen. Die Metzgerei von nebenan könnte dazugehören, der örtliche Gärtnereibetrieb oder der Heizungsinstallateur. Elf dieser Unternehmen stellt das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in seinem Projekt "Postwachstumspioniere" vor. Mit der Wirtschaftswoche berichtet jetzt erstmals eine große Wirtschaftszeitung darüber.

Das Blatt arbeitet auch den Unterschied heraus: Alle "Postwachstumspioniere" sind inhabergeführte Unternehmen, die ihre Unabhängigkeit von Kapitaleignern und Finanzinstituten betonen. "Für den Finanzsektor, für Investoren (und darum letztlich auch für die Wirtschaftspresse) sind Postwachstumspioniere uninteressant", schreibt das Blatt und schließt: "Die Postwachstumswirtschaft hat nicht weniger als die Entmachtung des Finanzsektors und die Enttäuschung der Renditeerwartung der Investoren – von Warren Buffet bis zum kleinen Sparer – zur Bedingung."

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