Presseschau, Freitag, 23. Januar 2015 08:30

Forschungspolitik ohne Zivilgesellschaft

Die bundesweite Plattform "Forschungswende", die sich für die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Forschungspolitik einsetzt, hat eine Bilanz ihrer Arbeit seit 2012 vorgelegt. Nach Ansicht der beteiligten Umwelt- und Wissenschaftsverbände muss angesichts von Klimawandel, Welthunger und Ressourcenknappheit die Zivilgesellschaft stärker in das "Agenda Setting" der Forschungspolitik einbezogen werden – bis hin zu transdisziplinären Forschungsprojekten. Bisher fehlten ihr dazu aber die nötigen Einblicke in Strukturen und Inhalte der Forschungspolitik. Welche Hürden hier bestehen, war ein Gegenstand des dreijährigen Projekts. Das Umweltbundesamt fördert nun ein Anschlussprojekt mit dem Auftrag: "Empowerment und Capacity Building der zivilgesellschaftlichen Organisationen für die Partizipation in der transdisziplinären Forschung, die der Transformation in Richtung Nachhaltigkeit dient".

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