S, Donnerstag, 24. Juli 2014 22:08

Seltene Erden

Seltene Erden sind Metalle, die wegen ihrer besonderen elektrischen, magnetischen und mechanischen Eigenschaften aus der Elektronikindustrie kaum wegzudenken sind. Vorwiegend kommen sie im Autobau zum Einsatz, aber auch für Windkraftanlagen, Katalysatoren und Glasfaserkabel werden sie genutzt.

Zu den Seltenen Erden gehören die Elemente der 3. Gruppe des Periodensystems: Scandium (Ordnungszahl 21), Yttrium (39) und Lanthan (57) sowie die 14 auf das Lanthan folgenden Elemente, die Lanthanoide: Cer (58), Praseodym (59), Neodym (60), Promethium (61), Samarium (62), Europium (63), Gadolinium (64), Terbium (65), Dysprosium (66), Holmium (67), Erbium (68), Thulium (69), Ytterbium (70) und Lutetium (71).

In China lagert zwar nur rund ein Drittel der Welt-Reserven der insgesamt 17 Seltenen Erden, das Land beherrscht aber fast den gesamten Weltmarkt und exportiert pro Jahr 150.000 Tonnen der Metalle. Hoch ist die Nachfrage auch deshalb, weil Peking inzwischen Kontrollen zum Export der Seltenen Erden eingeführt hat und Umweltauflagen verschärfen will. Beim Abbau der Metalle kommt es in der Regel zu schweren Umweltverschmutzungen. Bei der Herstellung fällt häufig radioaktives Thorium als Abfallprodukt an.

Wikipedia: Seltene Erden