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Heft 23: Europa

Die EU muss sozial, ökologisch und politisch umgebaut werden, um allen eine friedliche Zukunft und vor allem den Jüngeren Perspektiven und Chancen zu garantieren.
Das Heft als PDF (3,7 MB) – März 2019 
Die Infografik als PDF (4,0 MB)

Editorial

NASALeichtfertig wurden in Europa die öffentlichen Angelegenheiten dem Markt anvertraut. Doch bei aller Kritik dürfen wir nicht den aggressiven Nationalisten mit ihren antieuropäischen Lösungsversprechen das Feld überlassen.
Text: Christel Schroeder [mehr...]

Europa als Zukunftsprojekt gegen Populisten und Lobbys

Inauguration EYE2014 Parlement européen Strasbourg 9 mai 2014Europa muss ein Vorbild sein für ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das Klima und Ressourcen schont, ökonomisch erfolgreich ist und soziale Sicherheit bietet. Vermeintliche Wirtschaftsinteressen dürfen nicht länger Vorrang vor sozialen und ökologischen Belangen haben.
Text: Jo Leinen [mehr...]

Die EU muss zum Kraftzentrum für Klimaschutz werden

euclimateOhne eine starke Rolle der EU und ihrer Staaten können die UN-Nachhaltigkeitsziele und das Pariser Klimaabkommen – 2015 von allen Ländern der Welt beschlossen – nicht umgesetzt werden. Doch dazu muss in Europa noch eine ganze Menge passieren.
Text: Klaus Milke [mehr...]

Europas Verkehr hängt immer noch am Öltropf

RS13914 6848429088 6db2319a2a zMobilität muss sich endlich an den Klimazielen ausrichten. Das geht am besten mit Ökostrom und weniger Verkehr. Wichtig ist, die soziale Schieflage nicht zu vergrößern. Über die Hebel verfügen die Institutionen – von den Städten bis zur EU –, schaffen können sie es nur gemeinsam.
Text: Fritz Vorholz [mehr...]

Die Europawahl ernst nehmen

flag 2608475 640Bei der EU-Wahl muss es um Inhalte gehen, die die Bürger bewegen – nicht darum, pro- gegen anti-europäische Argumente zu stellen. Verbände und Vereine können Politiker bewegen, Stellung zu beziehen. Zum Beispiel im Klimaschutz, wo nationale Lösungen nicht ausreichen.
Text: Linn Selle [mehr...]

Die Brüsseler Anti-Klima-Lobby

pdlRund um den Place du Luxembourg in der EU-Hauptstadt residieren mächtige Interessenverbände. Einige kämpfen schon seit Jahren gegen strenge Klimaschutzgesetze – und das mit Erfolg.
Text: Susanne Götze und Annika Joeres [mehr...]

Britische Äcker könnten vom Brexit profitieren

IMG 2810 Manchester anti Brexit protest for Conservative conference October 1 2017Naturschützer in Großbritannien warnen vor den kaum kalkulierbaren Folgen, die ein ungeregelter Austritt des Landes aus der Europäischen Union mit sich bringen würde. Aber für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft birgt der Brexit auch Chancen.
Text: Friederike Meier [mehr...]

Beteiligung muss einfacher werden

Das Poster "Elemente eines demokratischen Prozesses" zeigt anschaulich, woran Partizipation scheitert: Unsere Beteiligungssysteme sind zu kompliziert. Es geht darum, ein einfaches Instrumentarium für die drei elementaren Schritte zu finden: Information, Diskussion, Entscheidung. Mithilfe der neuen Techniken müsste das möglich sein.
Kommentar: Raymund Messmer [mehr...]

Technische Lösungen reichen nicht

Gerhard Schröder argumentiert heute in Bezug auf ökologische Reformen genauso kurzsichtig und allein auf technische Lösungen bedacht wie zu seiner Zeit als Bundeskanzler. Technik allein und Kooperation werden unsere Zivilsation nicht retten.
Kommentar: Martin Burster [mehr...]

Junge Frauen und Männer in der SPD?

Wenn Gerhard Schröder das Soziale vorschiebt, ist das scheinheilig. Er hat selbst eine unsoziale Politik gemacht, an der Europa bis heute leidet. Schröder hat nicht nur keine ökologischen Antworten, sondern auch keine sozialen. Wo sind die jungen Frauen und Männer in der SPD, die eine echte Alternative anbieten?
Kommentar: Freimut Bittner [mehr...]