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Heft 21: Meere

Ohne Meere kein Leben: Ökologisch intakte Meeres- und Küstenökosysteme bilden eine weltweite Belastungsgrenze, die nicht überschritten werden darf.
Das Heft als PDF (1,6 MB) – September 2018
Die Infografik als PDF (3,6 MB)

Editorial

Schaufelradbagger WelzowDie Politik hat sich bisher nicht getraut, den Verursachern von Schäden durch die Kohleverstromung die wahren Kosten in Rechnung zu stellen. Deshalb muss jetzt dringend die zweite Phase der Energiewende im Stromsektor folgen, in der Energieeinsparung und Erneuerbare die Kohle ersetzen.
Text: Damian Ludewig [mehr...]

"Wir brauchen den sozial gerechten Wandel"

RS11380 Tauernwindpark Flügeltransport 1 scrDeutschland hat als reiches Land eine große Verantwortung bei der CO2-Reduzierung, sagen Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der Klimaforscher Ottmar Edenhofer. Energiegewerkschaftschef Michael Vassiliadis sieht das anders. Ein Streitgespräch.
Interview: Susanne Götze [mehr...]

Kohleausstieg: Die Frage ist nur noch, wie schnell

Auch in den USA wissen Politiker, Kommunen und Unternehmen, dass es Donald Trumps "schöne saubere Kohle" nicht gibt, sehr wohl aber den Klimawandel. Sie wollen eine Zukunft ohne fossile Energien. Die Politik muss jetzt einen Ausstieg finden – genauso wie in Deutschland.
Text: Jennifer Morgan [mehr...]

"Den Wandel als Chance nutzen"

Neue industrielle Großstrukturen sind kein Weg für den Strukturwandel in den Braunkohle-Regionen, sagt der frühere nordrhein-westfälische Stadtentwicklungsminister Christoph Zöpel. Er plädiert für eine Stärkung des Dienstleistungs-Sektors und eine bessere Vernetzung der Regionen.
Interview: Michael Müller [mehr...]

So geht Kohleausstieg: Zielgerichtet und selbstbestimmt

BildVorsorgende staatliche Klimapolitik schafft nicht nur neue Marktchancen für Gewinner, sondern kümmert sich aktiv und frühzeitig um potenzielle Verlierer. Sie brauchen rechtzeitig Unterstützung für Innovationen, Diversifizierung und Geschäftsfeldentwicklung.
Text: Manfred Fischedick und Peter Hennicke [mehr...]

Die eigentliche Herausforderung kommt erst noch

Bis 2030 sollen die Treibhausgasemmissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 sinken. Um das noch zu erreichen muss unser Kohle- und Ölverbrauch mindestens halbiert und je zur Hälfte durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz ersetzt werden.
Text: Patrick Graichen [mehr...]

Nach uns der Ostsee

IMG 5927 87 960 640 80 cNoch in diesem Jahr soll die Flutung des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord beginnen. Stadtentwickler freuen sich über das touristische Potenzial des neu entstehenden Sees. Anwohner befürchten Wasserschäden – und dass sie auf den Kosten sitzenbleiben.
Text: Friederike Meier [mehr...]

Der Koxit kommt

Großbritannien war der Trendsetter beim Einstieg in die Kohle. Nun ist das Land auch Vorreiter beim Ausstieg. Aktuelle Zahlen zeigen, dass das Land damit auf Kurs bei den Klimazielen ist – ganz anders als der abgedankte "Klima-Weltmeister" Deutschland.
Text: Joachim Wille [mehr...]

"Paris verlangt den Kohle-Ausstieg bis 2030"

Tagebau GarzweilerIn Deutschland muss jetzt der politische Druck erhöht werden, sonst gibt es keine Klimawende, sagt Hubert Weiger, Vorsitzender des Umweltverbandes BUND. Er fordert mehr Tempo beim Kohleausstieg.
Interview: Jörg Staude [mehr...]

Beteiligung muss einfacher werden

Das Poster "Elemente eines demokratischen Prozesses" zeigt anschaulich, woran Partizipation scheitert: Unsere Beteiligungssysteme sind zu kompliziert. Es geht darum, ein einfaches Instrumentarium für die drei elementaren Schritte zu finden: Information, Diskussion, Entscheidung. Mithilfe der neuen Techniken müsste das möglich sein.
Kommentar: Raymund Messmer [mehr...]

Technische Lösungen reichen nicht

Gerhard Schröder argumentiert heute in Bezug auf ökologische Reformen genauso kurzsichtig und allein auf technische Lösungen bedacht wie zu seiner Zeit als Bundeskanzler. Technik allein und Kooperation werden unsere Zivilsation nicht retten.
Kommentar: Martin Burster [mehr...]

Junge Frauen und Männer in der SPD?

Wenn Gerhard Schröder das Soziale vorschiebt, ist das scheinheilig. Er hat selbst eine unsoziale Politik gemacht, an der Europa bis heute leidet. Schröder hat nicht nur keine ökologischen Antworten, sondern auch keine sozialen. Wo sind die jungen Frauen und Männer in der SPD, die eine echte Alternative anbieten?
Kommentar: Freimut Bittner [mehr...]