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Heft 11: Umwelt und Migration

Migration nimmt weltweit zu, vor allem umweltbedingte Migration in Entwicklungsländern: Etwa 60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht.
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Editorial

BildWenn Naturkatastrophen oder Umweltveränderungen Menschen zwingen, ihre Heimat zu verlassen, spricht man von umweltbedingter Migration. Dabei bleiben die meisten Flüchtlinge im eigenen Land. Betroffen sind vor allem Arme. Deshalb müssen die Reichen in die Pflicht genommen werden.
Text: Dieter Janecek und Martin Held [mehr...]

Drei Fragen zu Umwelt und Migration

BildSollten Umweltzerstörung und Klimawandel als Fluchtgrund anerkannt werden? Hilft eine Weltumweltorganisation? Es antworten die Präsidentin der Welthungerhilfe Bärbel Dieckmann und der Umweltethiker Konrad Ott.
Interview: Susanne Götze [mehr...]

Klimabedingte Migration

BildImmer mehr Menschen müssen fortziehen, weil Umwelt- und Klimaveränderungen ihre Lebensgrundlagen untergraben. Beim Blick auf die Flüchtenden werden allerdings meist die Verletzlichsten und Schutzbedürftigsten vergessen: Viele können gar nicht abwandern.
Text: Malte Hentschke [mehr...]

"Folgen unseres Wirtschaftens nicht outsourcen"

BildDie frühere Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul plädiert für einen neuen solidarischen Internationalismus und fordert ein Umdenken der Industriestaaten.
Interview: Michael Müller [mehr...]

Fluchtursachen bekämpfen mit dem Paris-Vertrag

BildDer Klimawandel ist Auslöser für vielfältige Fluchtursachen. Deshalb gilt es, die im Weltklimaabkommen liegenden Potenziale zur Vermeidung von Umweltmigration zu nutzen. Dazu müssen Entwicklungs- und Umweltpolitik vom Rand in die Mitte rücken.
Text: Hartmut Ihne [mehr...]

Flüchtlinge müssen sich hinten anstellen

BildSchlechtes Klima in der Kunstszene: Während Millionen von Vertreibung bedroht sind, schlagen deutsche Kultureinrichtungen ihre Türen vor den Neuankömmlingen zu. Die "Erste Flüchtlings­akademie der Freien Künste" hält dagegen.
Text: Hermann Josef Hack [mehr...]

Die Katastrophe vor der Katastrophe

BildVor Beginn der Aufstände litt Syrien jahrelang unter einer schweren Dürre. Die einsetzende Massenflucht, die zur Destabilisierung beitrug, hätte aber verhindert werden können, sagt eine Hamburger Friedensforscherin. Stattdessen beförderte das Regime die Katastrophe weiter.
Text: Benjamin von Brackel [mehr...]

Insulaner auf gepackten Koffern

BildKleine Inselstaaten drohen durch den Klimawandel unterzugehen. Kiribati hat vorgesorgt und Land auf den höhergelegenen Fidschi-Inseln gekauft. Von den Industrieländern fühlen sich die Insulaner alleingelassen.
Text: Susanne Schwarz [mehr...]

Integration in die "Deutsche Scholle"

Bild800.000 Euro hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) bisher für Umweltbildungsprojekte mit Flüchtlingen ausgegeben. DBU-Bildungs- und Kulturchef Ulrich Witte erklärt, warum das mehr für die Integration bringt als vieles andere.
Interview: Jörg Staude [mehr...]

Ganz Berlin ein Garten

BildManche halten die multikulturelle Gesellschaft für gescheitert. Dass das nicht ganz stimmen kann, zeigen sogenannte interkulturelle Gemeinschaftsgärten. Dort begegnen sich Menschen, die sich sonst nie kennengelernt hätten.
Text: Oliver Grob [mehr...]

Fatale Bauwut

BildFür über eine Million Flüchtlinge müssen schnell neue Wohnungen gebaut werden – höchste Zeit, die Bau- und Umweltstandards zu lockern. Großer Unsinn, sagt Architekturkritiker Daniel Fuhrhop. Schließlich haben wir einen gigantischen Leerstand im Land.
Text: Joachim Wille [mehr...]

Neue Leserkreise in sozialen Netzwerken erschließen

All diese Informationen nutzen wenig, solange sie nur jene lesen, die sowieso schon aufgeschlossen und interessiert sind. Wenn solche Infos aber in Facebook-Gruppen eingestellt werden, die auch Menschen lesen, die noch nicht damit konfrontiert wurden, hat das einen starken Effekt.
Kommentar: Roy Rempt [mehr...]

Plädoyer für soziale und ökologische Rationalität

Gegen die "in Beton gemeißelte" herrschende Verkehrspolitik: An erster Stelle muss das Ziel stehen, unsinnige Transporte und Wege zu vermeiden und zu verkürzen. Das zweite Stichwort heißt Verkehrsverlagerung – von der Straße auf die Schiene. Erst an dritter Stelle geht es darum, bestehende Verkehre zu verbessern.
Kommentar: Sabine Leidig [mehr...]

Gründung eines Vereins für Mobilitätsalternativen

Im nordhessischen Dorf Jesberg ist der bundesweit erste Verein zur Schaffung von 10 verschiedenen Mobilitätsalternativen gegründet worden. Es geht um einen Weg zu weniger privaten Autos, um Chancen für eine neue Mobilität.
Kommentar: Michael Schramek [mehr...]